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„Membranentgasung“
Der figawa-Arbeitskreis „Membrantechnik“ beschreibt in dieser Technischen Mitteilung die Membranentgasung als Alternative zu bisher angewandten Entgasungsverfahren.
Wasser für industrielle Prozesse unterliegt verschiedensten Anforderungen. Eine wichtige Rolle für die Qualität spielen die Konzentrationen der im Wasser gelösten Gase nach der Aufbereitung. Gase, die sich störend bemerkbar machen, sind Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Ammoniak. Zur Reduzierung der Konzentration dieser Gase werden bisher Rieselentgaser, Vakuumentgaser, aber auch chemische Verfahren, wie Natronlaugedosierung eingesetzt.
Eine Alternative dazu stellt die Membranentgasung dar. Sie findet bevorzugt im Halbleiter-, Pharma- und Getränkewassersektor Anwendung. Der figawa- Arbeitskreis unter der Leitung von Dr. Herbert Bendlin hat die wesentlichen Merkmale des Verfahrens in der neuesten Technischen Mitteilung anschaulich zusammengefasst. Gelöste Gase wandern aus dem zu entgasenden Wasser durch die Membrane in die Gasphase und werden dort kontinuierlich abgezogen. Das Verfahren der Membranentgasung zeichnet sich auch durch seinen chemikalienfreien Betrieb, den geringen Platzbedarf und eine einfache Betriebsweise aus.
Der vollständige Beitrag der Erstveröffentlichung steht nachfolgend unter 'Download' zur Verfügung.
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